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Lexware Office Kosten: Tarife, Preise und meine Erfahrung

Lexware Office nutze ich seit 2022, damals hieß es noch lexoffice. Hier steht, was es heute kostet, was im Preis steckt und was sich über die Jahre geändert hat. Preise und Funktionen stammen von den Seiten von Lexware, abgerufen am 1. Oktober 2026. Alle Preise gelten pro Monat und zzgl. MwSt.

Vorab, damit du weißt, woran du bist: Ich bin selbst zahlender Kunde von Lexware Office. Links zu Lexware Office auf dieser Seite sind Werbelinks. Kaufst du darüber, erhalte ich unter Umständen eine Provision. Was das für diese Seite heißt, steht unter Transparenz.

Was kostet Lexware Office? Kurzfassung und Tarifübersicht mit Stand

Lexware Office gibt es in vier Versionen. Stand 1. Oktober 2026:

VersionWofür laut LexwarePreis im MonatAufs JahrNeukunden: erste 3 Monate
SBelegerfassung und -archiv7,90 €94,80 €3,95 €
MAngebote, (E-)Rechnungen und Mahnungen12,90 €154,80 €6,45 €
LBuchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer21,90 €262,80 €10,95 €
XLEU- und Abschlagsrechnungen, API32,90 €394,80 €16,45 €

Alle Preise zzgl. MwSt. „Aufs Jahr“ habe ich selbst ausgerechnet (Monatspreis mal 12). Die Rabattspalte ist die Neukunden-Aktion „50 % Rabatt für 3 Monate“, die Lexware am 1. Oktober 2026 auf der Preisseite zeigte. Wie lange sie läuft, steht dort nicht. Quelle: Lexware Office Preise.

Was im Preis steckt: Hosting, Datensicherung, Updates und Support. Du kannst monatlich kündigen, eine Mindestvertragslaufzeit gibt es laut Lexware nicht. Die Version lässt sich in den Einstellungen jederzeit wechseln.

Kurz gesagt: Schreibst du nur Rechnungen und Angebote, zahlst du 12,90 € im Monat (Version M). Machst du die Einnahmenüberschussrechnung und die Umsatzsteuer im Programm, sind es 21,90 € (Version L). Mit 19 % MwSt. sind das rund 15,35 € und 26,06 €.

Tarife im Vergleich: welches Paket für wen

Was in welcher Version steckt, steht im Funktionsvergleich auf der Preisseite. Ein Auszug:

FunktionSMLXL
Belege scannen, archivieren, Offene-Posten-Übersicht, E-Rechnungen erfassenjajajaja
Steuerberater-Zugang, mehrere Benutzerjajajaja
Angebote, Rechnungen, Lieferscheine, Mahnungen, E-Rechnungen erstellen (ZUGFeRD, XRechnung)–jajaja
Umsatzsteuer-Voranmeldung, GuV und EÜR, BWA, Kassenbuch, Anlagenverwaltung––jaja
Abschlags-, EU- und Bauleistungsrechnungen (§ 13b), Serienrechnungen–––ja
Automatischer Belegempfang per E-Mail, Public API–––ja

„–“ heißt: Laut Funktionsvergleich nicht in dieser Version enthalten. Quelle: Lexware Office Preise, Funktionsvergleich, 1. Oktober 2026.

Welche Version für wen passt:

  • Du schreibst Rechnungen und Angebote, die Buchhaltung macht dein Steuerberater: Version M. Lexware selbst ordnet S und M den „Buchungsmandanten“ zu, bei denen der Steuerberater bucht, und L und XL den „Selbstbuchern“ (Lexware für Steuerberater).
  • Du machst Buchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer-Voranmeldung selbst: Version L. Das ist die Version, die ich nutze.
  • Du brauchst Abschlagsrechnungen, Serienrechnungen oder eine Schnittstelle (API): Version XL.
  • Du willst nur Belege sammeln und archivieren: Version S.

Lexoffice oder Lexware Office? Derselbe Anbieter?

Ja, das ist dasselbe Programm. lexoffice heißt jetzt Lexware Office. Lexware schreibt dazu auf seiner Seite, die Trennung im Namen zwischen Lexware und lexoffice habe eher zu Fragen geführt als zu Orientierung. Verträge und Konditionen bleiben laut Lexware unverändert, die Software lässt sich wie gewohnt und im gleichen Umfang weiter nutzen (lexoffice heißt jetzt Lexware Office). Wer nach „lexoffice Preise“ oder „lexoffice Kosten“ sucht, findet also die Preisliste oben.

Und der Unterschied zwischen Lexware und Lexware Office? Lexware ist die Marke. Lexware Office ist das Online-Programm: Es läuft im Browser und in der App, du installierst nichts. Daneben gibt es von Lexware klassische Programme für den Rechner, etwa Lexware buchhaltung mit Windows-Installation (Lexware: Alternative zu Lexware buchhaltung). Auf dieser Seite geht es nur um Lexware Office.

Was nicht im Preis steckt: Zusatzmodule, Nutzerzahl, Steuerberater-Zugang

Das steckt nicht oder nur teilweise im Monatspreis:

  • Lohn und Gehalt: Die Lohnabrechnung ist ein optionales Modul und lässt sich mit allen Versionen kombinieren. Der Preis staffelt sich nach Zahl der Mitarbeitenden (bis 2, 5, 10 und weiter bis 50). Die Preisseite zeigte am 1. Oktober 2026 „ab 12,90 €“ im Monat, mit Neukunden-Rabatt ab 6,45 €. Wichtig für das Handwerk: Laut Fußnote auf der Preisseite sind bei der Abrechnung aller Mitarbeitertypen unter anderem Baulohn und Baugewerbe ausgenommen.
  • Benutzer: Weitere Benutzer kosten laut Lexware nichts extra. Du legst sie an und steuerst ihre Rechte einzeln (Benutzer und Berechtigungen).
  • Steuerberater-Zugang: In allen Versionen enthalten, ebenfalls ohne Aufpreis.
  • Support: Im Preis enthalten. Du erreichst ihn über das Fragezeichen-Symbol im Programm, per E-Mail oder über eine kostenlose Hotline, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr (Lexware Kontakt).
  • smartsteuer: Die Steuererklärung ist kein Bestandteil von Lexware Office. Du kannst deine EÜR ab Version L an den Partner smartsteuer übergeben, dafür brauchst du dort ein eigenes, kostenpflichtiges Konto. smartsteuer kostet laut Lexware-Hilfe 39,99 € pro Steuerjahr, fünf Abgaben sind enthalten (Hilfe: Daten an smartsteuer übertragen).
  • Partner-Erweiterungen: Lexware nennt mehr als 140 Erweiterungen, zum Beispiel für Zeiterfassung und Online-Shops. Was sie kosten, steht nicht auf der Preisseite.
  • Fair Usage Policy: Für die Nutzung gilt laut Preisseite eine Fair Usage Policy mit Höchstgrenzen, festgelegt in den AGB. Welche das sind, habe ich nicht geprüft.

Meine Erfahrung: Preisentwicklung und Alltag über die Jahre

Ich bin 2022 bei Lexware Office eingestiegen, als mein damaliges Programm Debitoor eingestellt wurde. Ich fing mit Version M an. Die kostete damals knapp 10 € netto im Monat. In M gab es keine Einnahmenüberschussrechnung und keine Anbindung an ein Steuerprogramm, deshalb bin ich später auf Version L gewechselt.

Preisentwicklung: Heute zahle ich für Version L 21,90 € netto, mit MwSt. gut 26 €. Das ist ungefähr das Doppelte von dem, was ich am Anfang gezahlt habe. Der Grund ist nicht nur eine Preiserhöhung: Ein großer Teil ist mein Wechsel von M nach L. Zur Einordnung: Version M kostet heute 12,90 € statt knapp 10 € im Jahr 2022. Im Lauf der Jahre gab es mehrere Preisanpassungen. Meine Rechnungen und Preismitteilungen von Lexware habe ich digital vorliegen. Ob andere Anbieter im selben Zeitraum ähnlich erhöht haben, habe ich nicht geprüft.

Was gut läuft:

  • Die Übergabe an smartsteuer. Ich gebe meine Einnahmenüberschussrechnung direkt aus Lexware Office an smartsteuer weiter. Das funktioniert bei mir sehr gut. Ich muss keine Daten herausziehen und woanders von Hand neu eintippen.
  • Belege erfassen. Beleg scannen oder hochladen, Lexware Office liest die Angaben aus. Das ist im Alltag einfach und spart mir Zeit.

Was nervt:

  • Die Staffelung der Versionen. Einnahmenüberschussrechnung und Steuerübergabe gibt es erst ab Version L. Wer sie braucht, muss in die teurere Version wechseln, so wie ich. Bei mir hat das den Monatspreis verdoppelt.
  • Nachträgliches Bearbeiten. Daten und Belege im Nachhinein zu ändern, ist für mich vom Aufbau her gewöhnungsbedürftig.

Support: Wenn ich Hilfe brauchte, lief das über Chat und E-Mail. Antworten kamen meist innerhalb von ein bis zwei Tagen und waren ausführlich. Dazu gibt es sehr umfangreiche Hilfeseiten.

Zum Vergleich mit anderen Programmen stütze ich mich auf die Angaben der Anbieter, nicht auf eigene Erfahrung.

Für wen ist Lexware Office geeignet, für wen nicht?

Lexware nennt Gründer, Selbstständige und Kleinstunternehmen als Zielgruppe. Nach meiner Erfahrung passt es, wenn du Rechnungen, Belege und die Zuarbeit für deinen Steuerberater an einem Ort haben willst und gern im Browser oder mit der App arbeitest.

Wo Lexware Office schwach ist:

  • Der Sprung zwischen den Versionen. Rechnungen gibt es ab 12,90 €, Buchhaltung und EÜR erst ab 21,90 €, Abschlags- und Serienrechnungen erst ab 32,90 €. Wer mehr braucht, zahlt deutlich mehr.
  • Abschlagsrechnungen gibt es erst in Version XL. Für Betriebe, die Aufträge in Teilen abrechnen, ist das ein teurer Pflichtpunkt.
  • Lohn im Baugewerbe: Die Lohnabrechnung von Lexware Office schließt laut Preisseite Baulohn und Baugewerbe aus.
  • Zeiterfassung und Aufmaß: Zeiterfassung läuft über Partner-Tools (genannt werden TimeTrack, Clockodo und ToolTime). Ein Aufmaß nennt Lexware auf seiner Handwerker-Seite nicht. Mehr dazu im Vergleich der Rechnungsprogramme für Handwerker.
  • Die Steuererklärung kostet extra, denn smartsteuer ist nicht enthalten.
  • Nachträgliche Änderungen sind nach meiner Erfahrung gewöhnungsbedürftig.

Wer besser woanders schaut: Wer nur drei oder weniger Rechnungen im Monat schreibt, kommt mit dem Gratis-Tarif von sevdesk aus. Papierkram FREE ist eine weitere kostenlose Möglichkeit für einen Nutzer. Lexware Office nennt keinen dauerhaft kostenlosen Tarif, nur den 30-Tage-Test. Wer Aufmaß, Zeiterfassung und Baustellenplanung in einem System will, sucht eher eine Handwerkersoftware.

Ist Lexware Office für Handwerker geeignet?

Für Angebote, Rechnungen und die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater: ja. Die Handwerker-Seite von Lexware nennt Angebote, Lieferscheine, Rechnungen, E-Rechnungen, Mahnungen, Belegscan sowie ELSTER- und DATEV-Schnittstelle. Die drei Schwächen für Handwerker stehen oben: Abschlagsrechnungen erst ab XL, Zeiterfassung nur über Partner, Lohn ohne Baugewerbe.

Welches Paket für Kleinunternehmer?

Laut Lexware berücksichtigt das Programm die Kleinunternehmerregelung automatisch und ergänzt den gesetzlich nötigen Hinweis auf der Rechnung (Lexware für Kleinunternehmen). Für Rechnungen und Angebote reicht Version M. Machst du die Einnahmenüberschussrechnung selbst im Programm, brauchst du Version L. Lässt dein Steuerberater buchen, ist M die passende Version.

Lexware Office Test: was ich bewerte und wie

Das ist kein Labortest, sondern die Einschätzung eines Nutzers. Ich bewerte vier Dinge:

  1. Kosten übers Jahr, inklusive dem, was du für deinen Fall zusätzlich brauchst (Lohn, Steuerprogramm).
  2. Funktionen pro Version, nach dem Funktionsvergleich auf der Preisseite von Lexware.
  3. Alltag: Belege erfassen, Steuerübergabe, nachträgliche Änderungen.
  4. Support.

Selbst genutzt habe ich die Versionen M und L. Für S und XL stütze ich mich auf die Angaben von Lexware. Preise und Funktionen sind nicht von mir gemessen, sondern kommen von den Seiten des Anbieters, Stand 1. Oktober 2026.

Lexware zeigt auf seiner Handwerker-Seite mehrere Siegel. Dort steht unter jedem die Kategorie „Buchhaltungssoftware“. Wie ich mit solchen Siegeln umgehe, steht im Vergleich für Handwerker unter „Testsieger?“.

Wenn du selbst testen willst: Lexware lässt dich 30 Tage kostenlos testen. Im Test stehen dir laut Lexware alle Funktionen der Version XL und die Lohnabrechnung zur Verfügung. Danach entscheidest du dich für eine Version. Achte darauf, welche du wirklich brauchst, denn im Test siehst du mehr, als später in M oder L steckt.

sevdesk oder Lexware Office? Und welche Alternativen es gibt

Beide gibt es als Online-Programm für Selbstständige. Die Preise liegen beim Einstieg gleich auf: sevdesk nennt „Rechnung ab 12,90 € pro Monat“, bei Lexware Office kostet Version M 12,90 €. Für Buchhaltung nennt sevdesk den Tarif „Buchhaltung“ ab 25,90 € und „Buchhaltung Pro“ ab 34,90 €, bei Lexware Office sind es L mit 21,90 € und XL mit 32,90 €. Die Tarife sind nicht deckungsgleich, vergleiche nach Funktionen, nicht nach Namen.

Zwei Unterschiede sind auf den Preisseiten sichtbar:

  • Gratis-Tarif: sevdesk hat einen mit 3 Rechnungen pro Monat. Lexware Office nennt keinen, nur den 30-Tage-Test.
  • Laufzeit: Lexware Office kannst du monatlich kündigen, ohne Mindestlaufzeit. Bei sevdesk wählst du zwischen 1, 12 und 24 Monaten.

sevdesk-Preise stehen auch auf einer eigenen Seite: sevdesk Kosten. Weitere Programme, wenn dir weder das eine noch das andere passt, findest du bei Lexware Alternative. Einen Überblick über Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmer gibt es ebenfalls.

Häufige Fragen

Was kostet Lexware Office?

Lexware Office kostet je nach Version 7,90 € (S), 12,90 € (M), 21,90 € (L) oder 32,90 € (XL) pro Monat, jeweils zzgl. MwSt. und monatlich kündbar. Neukunden bekommen laut Preisseite 3 Monate lang 50 % Rabatt. Die Lohnabrechnung ist ein optionales Zusatzmodul. Stand: 1. Oktober 2026.

Was ist der Unterschied zwischen Lexware und Lexware Office?

Lexware ist die Marke, Lexware Office das Online-Programm im Browser und in der App, früher lexoffice genannt. Daneben gibt es klassische Desktop-Programme von Lexware wie Lexware buchhaltung, die du auf dem Rechner installierst.

Welches Lexware Paket für Kleinunternehmer?

Für Rechnungen und Angebote reicht Version M (12,90 €). Willst du die Einnahmenüberschussrechnung im Programm machen, brauchst du Version L (21,90 €). Lässt dein Steuerberater für dich buchen, ist laut Lexware Version S oder M gedacht.

Für wen ist Lexware geeignet?

Lexware nennt Gründer, Selbstständige und Kleinstunternehmen als Zielgruppe. Es passt, wenn du Rechnungen, Belege und Zuarbeit für den Steuerberater in einem Programm willst. Wer Aufmaß und Zeiterfassung im selben System braucht, schaut besser auf eine Handwerkersoftware.

Ist Lexware Office für Handwerker geeignet?

Für Angebote, Rechnungen und die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater ja. Abschlagsrechnungen gibt es erst in Version XL, Zeiterfassung nur über Partner-Tools, ein Aufmaß nennt Lexware nicht. Die Lohnabrechnung von Lexware Office schließt das Baugewerbe aus.

Ist Lexware Office für Kleinunternehmer geeignet?

Ja. Laut Lexware berücksichtigt das Programm die Kleinunternehmerregelung automatisch und setzt den gesetzlichen Hinweis auf die Rechnung. Welche Version du brauchst, hängt davon ab, ob du die Buchhaltung selbst im Programm machst.